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E.ON und Statnett planen Seekabelprojekt

Bereits 2008 erarbeiteten E.ON-Netz (heute TenneT) und die norwegische Statnett ein Konzept zur Verbindung des deutschen und des norwegischen Strommarktes.

Zu diesem Zweck wurde eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben, die den Bau einer solchen Verbindung mit 1,4 Milliarden Euro bezifferte. Die dafür vorgesehene Übertragungskapazität sollte 1.400 Megawatt betragen und für einen kontinuierlichen Stromhandel zwischen den Ländern sorgen.

Das Überseekabelprojekt wurde auf den Namen Nord.Link getauft und sollte auf der Verbindung des norwegischen, hauptsächlich auf Wasserkraft basierenden Stromsystems und dem deutschen, überwiegend auf Stromproduktion aus Kohle, Nuklear, Wind und anderen Erneuerbaren Energien, basieren.

Konstanten zum NorGer Projekt sind sowohl die veranschlagten Kosten, die Übertragungskapazität und die Teilnahme der Statnett, welche dem Projekt offiziell erst im Juni 2010 beitrat.

Die Einspeisung auf deutscher Seite, findet über das Netz der TenneT (ehemals E.ON-Netz) statt.

Im Internet finden sich allerhand Artikel zu diesem Thema, bei dem überwiegend der Begriff Wärmekraftwerke anstelle von konventionellen Kraftwerken, zur Stromgewinnung für die Überleitung Verwendung findet.

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