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NorGer: Konsortium setzt auf Kommunikationsexperten

Fast scheint es, als würde es keine Kritiker des NorGer Projektes geben. Und genau dies sollte eigentlich Anlass sein, um dem Projekt vollstes Vertrauen entgegen zu bringen. Denn je weniger öffentliche Kritik es gibt, desto größer muss ja auch der Wahrheitsgehalt in den Meldungen über das Projekt sein.

Doch ist dies auch wirklich so?

Ein Projekt, das nach außen verspricht, dass es durch die Verlegung eines Seekabels den Austausch von Strom aus „Windkraft“ und „Wasserkraft“ über die Landesgrenzen hinweg ermöglichen wird, scheint kaum einer zu hinterfragen. Und genau hier liegt das Problem! Statt Diskussionen darüber zu entfachen, ob das Projekt wirklich hält was es verspricht, wird an allen Fronten darüber diskutiert wie die „Bundesregierung den sauberen Strom aus Norwegen blockiert.“

Woher kommt diese reine Pro-NorGer Stimmung?

Menschen benötigen Fakten, um sich eine eigene Meinung zu einem Projekt zu bilden. Aus diesem Grund benötigen wir Informationen über die Hintergründe eines Projektes um es beurteilen zu können. Leider beschäftigen sich die wenigsten mit der Herkunft der Informationen. Es ist daher kaum verwunderlich, dass die richtige Kommunikationsstrategie eines Verbandes oder eines Unternehmens über Sieg oder Niederlage eines Projektes entscheiden kann.

Was dies im einzelnen bedeutet zeigt sich besonders gut beim NorGer Projekt. Um eine Investition von 1,4 Milliarden Euro zu tätigen, genügt es nicht einen unerfahrenen Pressesprecher auf die Medien los zu lassen.  Das norwegisch-schweizerische Konsortium hat sich daher auf deutscher Seite den auf Lobbyismus und Public Affairs speziallisierten Kommunikationsexperten Dr. Matthias Hochstätter ins Boot geholt. Der erfahrene Pressesprecher sorgt nun im Auftrag des Konsortiums für die Weitergabe der notwendigen Informationen, um für die richtige Einstellung der Bürger zum Projekt zu sorgen.

Für die am Projekt Interessierten heißt dies, dass sie mit erhöhter Aufmerksamkeit Veröffentlichungen hinterfragen sollten.

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